REBSORTEN

 

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UNSERE REBSORTEN - GEBIETSTYPISCH UND EXOTISCH 

 

Unsere Weinberge im geographisch günstig gelegenen Nahetal mit seinem maritimen Klima, 

den vielen Sonnenstunden und den unterschiedlichen Bodenarten bieten ideale Bedingungen für eine Vielfalt von Rebsorten, Weinstilen und Weinen. 

In unseren Weinlagen Kreuznacher Rosenberg, Kreuznacher Kronenberg und Kreuznacher Paradies

kultivieren wir hochwertige Weißweine der Rebsorten Riesling, Weißer Burgunder, Grauer Burgunder, Chardonnay, 

Sauvignon Blanc, Silvaner, ScheurebeRivaner / Müller-ThurgauKanzlerrebe und Muskat-Ottonel 

und maischefermentierte, im großen Eichenholzfaß gereifte Rotweine der Rebsorten 

Blauer Spätburgunder, Dornfelder, Dunkelfelder und Blauer Portugieser.

 


 

Riesling-Boden

 

PARADIES RIESLINGE IM WEINGUT MEES 

 

Die Lage KREUZNACHER PARADIES mit Böden von Tonmergel und Muschelkalk ist prädestiniert für Riesling und Spätburgunder. 

Auf den nach Süd-Osten ausgerichteten Hängen wachsen unsere besten Weine.

Ertragsreduzierung und qualitätsorientierte Handarbeit garantieren hochwertigstes Lesegut mit feinsten Fruchtaromen,

einer eleganten Säure und einer samtigen Mineralität.

 

Riesling-Rebsorte

 

WEISSWEINE DER REBSORTE RIESLING 

 

Riesling - König der Weißweine. Sein Reich sind die kühlen Anbaugebiete mit ihren wärmespeichernden Böden. 

Aus ihm entstehen die charaktervollsten und edelsten Weine, deren kennzeichnendste Eigenschaft die Säure und der elegante Pfirsichduft sind.

Auch Apfel- und Aprikosentöne oder feine Nuancen von Zitrusfrüchten und Blüten sind für den Riesling typisch. Je nach Untergrund duften seine Weine auch mineralisch oder "stahlig".

Die Frucht ist saftig und erfrischend, die rassige Säure gibt dem Riesling Struktur und einen eleganten bis herzhaften Abgang.

Reifere Rieslinge entwickeln oft ein Aroma, das man mit "Petrolton" beschreibt. 

Die kräftige Säure verträgt auch gut eine gewisse Restsüße. Deshalb sollte man auch halbtrockene bis liebliche Rieslinge probieren. 

Der Weiße Riesling ist die wertvollste Sorte der nördlichen Weinbaugebiete.

Aus dem Saft seiner Trauben stammen die edelsten Weine. 

Herkunft: 

Die Herkunft des Rieslings von der von dem Römischen Schriftsteller Plinius (23 - 79 n. Chr ) beschriebenen ammineischen Rebe abzuleiten, ist lediglich eine vage Vermutung. 

Viel eher hat sich der Riesling aus einer im Rheintal heimischen natürlichen Wildrebenkreuznung (Heunisch x Wildrebe) x Traminer entwickelt.

Vereinzelte Exemplare von Wildreben sind heute noch in den Auewäldern des Oberrheins zu finden. 

Synonyme: 

Klingelberger, Petit Rhin (Schweiz), Johannisberg Riesling (USA), Rheinriesling, Riesling renano (Italien), Rizling (Bulgarien), Rössling, Starovetske

 


 

Weissburgunder-Rebsorte

 

WEISSBURGUNDER IM WEINGUT MEES 

 

Unsere fruchtig-eleganten Weißburgunder reifen auf Böden von Tonmergel und Terrassenkies in der Lage KREUZNACHER ROSENBERG.

Mehrfache Ertragsreduzierung und qualitätsoptimierende Handarbeit und ein optimaler Lesezeitpunkt garantieren beste Traubenqualität.

 

WEISSWEINE DER REBSORTE WEISSBURGUNDER 

 

Weißburgunder sind interessante, feinfruchtige Weine, gut strukturiert mit eleganter Säure.

Herkunft:

Der Weißburgunder stammt ursprünlich vom Grauburgunder ab, dieser wiederum ist eine Mutation aus dem Spätburgunder. 

Die früher übliche Bezeichnung Weißer Klevner wurde 1874 von einer ampelographischen Kommission in Weißer Burgunder umgewandelt,

um deutlich zu zeigen, dass zum Blauen Burgunder und Grauen Burgunder eine enge Verwandtschaft besteht. 

Weißer Burgunder darf nicht mit weißen Burgunderweinen, die aus Chardonnay erzeugt werden, verwechselt werden. 

Synonyme:

Weißburgunder, Weißer Burgunder, Pinot Blanc, Pinot Bianco, Clevner, Pinot Chardonnay, Rouci Bile 

 


 

Grauburgunder-Rebsorte

 

GRAUER BURGUNDER IM WEINGUT MEES 

 

Unsere Grauburgunder Trauben reifen in den besten Weinbergen im KREUZNACHER ROSENBERG.

Wärmespeichernder Terrassenkies und auch tiefgründige, wasserspeichernde Lehmböden, über 40 Jahre alte Rebanlagen neben jungen Parzellen

und unterschiedliche Lesezeitpunkte bieten bei mehrfacher Ertragsreduzierung und qualitätsoptimierender Handarbeit vielschichtige,

aromenreiche Ausgangsmaterialien für unsere hochwertigen Grauburgunder.

 

WEISSWEINE DER REBSORTE GRAUBURGUNDER

 

Der Grauburgunder wird meist trocken oder halbtrocken ausgebaut und erzeugt sehr körperreiche,

weiche und runde Weine mit moderater Säure und einer Fülle von Aromen: Birne, Honig, Ananas, grüne Bohne, Liebstöckel; 

man findet jedoch auch hervorragende süße Variationen. 

Die aus früh gelesenen Trauben gewonnenen, fruchtig-frischen Weine halten spielend mit dem modischen Pinot Grigio aus Italien mit.

Herkunft:

Der Grauburgunder ist ein Abkömmling des Spätburgunder.

Er wurde Anfang des 18. Jahrhunderts durch einen Kaufmann aus Speyer namens Johann Seeger Ruland in Deutschland verbreitet. Heute bezeichnet man als Ruländer die körpereichen, schwer und oft mild ausgebauten Weine. 

Synonyme:

Grauburgunder, Grauer Burgunder, Grauclevner, Ruländer (Österreich), Pinot Gris, Tokay Pinot gris (Elsaß), Pinot Grigio (Italien), Malvoisie (Schweiz), Szürkebarát, Grauer Mönch (Ungarn)

 


 

Sauvignon_Blanc-Rebsorte

 

SAUVIGNON BLANC IM WEINGUT MEES

 

Unsere Sauvignon Blanc wachsen in jungen Rebanlagen auf wärmespeichernden Terrassenkiesböden im KREUZNACHER ROSENBERG.

Ihren aromatisch-duftigen Charakter erhalten sie durch Qualitätsarbeit im Weinberg, wie Ertragsreduzierung,

Entblätterung der Traubenzone und den optimalen Lesezeitpunkt.

 

WEISSWEINE DER REBSORTE SAUVIGNON BLANC 

 

Sauvignon Blanc gedeiht nur in besonders warmen Lagen auf guten, tiefgründigen Böden.

Die frischen, trocken ausgebauten Weine zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Aromenvielfalt aus:

Würzige Aromen, grüne Paprika, schwarze Johannisbeeren, Citrusfrüchte und Stachelbeeren

verleihen dem leicht säurebetonten Sauvignon Blanc einen frischen Charakter. 

Herkunft:

Sauvignon Blanc ist nach alten Aufzeichnungen in Frankreich im Loiretal seit bereits 280 n. Chr. nachweisbar, von wo aus er sich weiter verbreitete.

Sauvignon Blanc ist inzwischen weltweit verbreitet, in Deutschland überwiegend in der Pfalz, Rheinhessen und Baden.

Deutsche Sauvignon Blancs überzeugen in der jüngsten Vergangenheit unter anderem durch sehr gute Bewertungen bei internationalen Verkostungen.

 


 

Chardonnay

 

CHARDONNAY IM WEINGUT MEES 

 

Unsere aromatischen Chardonnay Weine reifen in jungen Rebanlagen auf tiefgründigen, wasserspeichernden Lehmböden

im KREUZNACHER ROSENBERG. 

Mehrfache Ertragsreduzierung, Entblätterung der Traubenzone und eine lange Reifezeit bedingen eine vielschichtige Aromatik.

 

WEISSWEINE DER REBSORTE CHARDONNAY 

 

Die Weißweinsorte Chardonnay, die auch unter dem Namen Pinot Chardonnay, Morillon, Melon blanc und Gelber Weißburgunder weltweit verbreitet ist, zeichnet sich durch ihre breitgefächerte Aromatik aus:

Dominierende Aromennoten sind in der Regel Sternfrucht, Karamel, Honig, Vanille und Brioche. 

Charakteristisch für den Wein ist der typisch runde, milde und weiche Eindruck, den er im Mund hinterlässt.  

Herkunft:

Die Herkunft des Chardonnays ist das Burgund, wo er nun schon seit Jahrhunderten angebaut wird. Seit den 1990er Jahren wächst die Rebfläche, auf der Chardonnay angebaut wird, weltweit, aber auch in Deutschland. Mit insgesammt 199.000 ha Rebfläche ist der Chardonnay die am häufigsten angebaute Weißweinsorte. 

 


 

Silvaner-Rebsorte

 

SILVANER IM WEINGUT MEES 

 

Über 50 Jahre alte Silvaner Reben stehen auf tiefgründigen Terrassenkiesböden im KREUZNACHER ROSENBERG. 

Die tief wurzelnden Rebstöcke produzieren sehr aromatische Weine. Mehrfache Ertragsreduzierung, Entblätterung der Traubenzone und eine lange Reifezeit erzeugen kerngesundes, hochwertigstes Lesegut.

 

WEISSWEINE DER REBSORTE SILVANER 

 

Silvaner stellt höhere Ansprüche an den Boden als Riesling. Weine, die auf Gesteins- oder Kiesböden wachsen, präsentieren sich,

begrenzt man den Ertrag, frisch und fruchtig, mit feinem Duft nach Erde und nach Kräutern und mit einem rieslingähnlichem Charakter.

Die Säure ist milder als beim Riesling, aber nicht so fruchtig, eher mit Heu- und Grasaromen. Eine späte Lese bedingt rassige, nuancenreiche Silvaner mit angenehmer Säure. 

Der Silvaner ist aufgrund seiner Aromatik (Stachelbeere, Heu, Quitte, Karamel, Rauch) ein sehr guter Speisenbegleiter, und das nicht nur zu Spargel. 

Herkunft: 

unklar, entweder Siebenbürgen in Transsylvanien (lat. Silva = Wald) oder Österreich.

Sicher ist, dass ein gewisser Alberich Degen, ein Zisterzienserabt, die Silvanerrebe im Jahr 1665 nach Franken brachte. 

Synonyme: 

Grüner Silvaner, Sylvaner, Johannisberg (Schweiz), Arvine, Gros-Rhin, Gamay Blanc, Zeleny, Silvania (Italien) 
 

 

Scheurebe-Rebsorte

 

SCHEUREBE IM WEINGUT MEES

 

Unsere frischen Scheurebe Weine wachsen auf tiefgründigen Terrassenkiesböden im KREUZNACHER ROSENBERG.

Ertragsreduktion und Entblätterung der Traubenzone bewirken, dass die Trauben gesund und lange am Rebstock reifen und sich ausgeprägte Fruchtaromen bilden können.

 

WEISSWEINE DER REBSORTE SCHEUREBE 

 

Die Scheurebe liefert Weine von hoher Qualität, sie zeichnen sich aus durch einen rieslingähnlichen Duft,

in dem ein leichter Muskatton wahrnehmbar ist.

Die Weine besitzen eine elegante Säure und ein volles Bukett mit einem typischen Aroma von schwarzen Johannisbeeren und Rosa Grapefruit. 

Herkunft:

Im Jahre 1916 züchtete der langjährige Leiter der Rebschule Alzey in Rheinhessen, Georg Scheu,

zu dessen Ehren die Sorte ihren Namen erhielt, eine Rebsorte mit den positiven Eigenschaften des Silvaners, die allerdings weniger frostanfällig sein sollte.

Lange glaubte man, bei der Scheurebe handele sich um eine Kreuzung von Silvaner und Riesling. 

DNA-Analysen belegen aber, dass es sich beim Kreuzungspartner nicht um Silvaner, sondern eher um eine unbekannte Rebe oder Wildrebe handelt.

Daraus entwickelte sich ein hochinteressanter, eigenständiger Wein, dessen 100-jährige Existenz wir in 2016 feierten. 

Synonyme:

Sämling 88, Dr. Wagnerebe 

 


 

Mueller-Thurgau-Rivaner-Rebsorte

 

RIVANER / MÜLLER-THURGAU IM WEINGUT MEES 

 

Junge Rivaner Rebstöcke auf tiefgründigen Lehmböden im KREUZNACHER ROSENBERG liefern das Lesegut für unsere frischen halbtrockenen Rivaner

und unsere lieblichen Müller-Thurgau Weine.

Ertragsreduktion und eine gute Belüftung der Trauben durch Entblätterung sorgen für eine ausgeprägte rebsortentypische Aromatik.

 

WEISSWEINE DER REBSORTE RIVANER ODER MÜLLER-THURGAU

 

In den letzten Jahren hat die Rebsorte Rivaner bzw. Müller-Thurgau eine neue Entwicklung erfahren: 

Begrenzt man den Ertrag, kann man Weine erzeugen, die spritzig und unkompliziert sind und doch nicht einförmig wirken.

Kennzeichen ist das feine Muskataroma und der blumige Duft; die Säure ist mild mit einer gewissen Eleganz.

Die Weine sollten jung getrunken werden.

Die Weine des Müller-Thurgau sind lieblich, mit einem feinen Muskatbukett und einer harmonischen Säure,

jung abgefüllt sind sie besonders frisch und lebendig. 

Halbtrocken oder trocken ausgebaut sind sie als Rivaner belebend leichte, fruchtige und frische Weine und angenehme Essensbegleiter. 

Herkunft: 

Die Müller-Thurgau-Rebe wurde 1882 von Prof. Dr. H. Müller, einem Schweizer aus dem Thurgau, an der Lehranstalt Geisenheim gezüchtet.

Als Müller 1891 nach Wädenswil bei Zürich übersiedelte, nahm er aus Geisenheim 150 Kreuzungen als Stecklinge mit.

Unter diesen sah man die Rebe Nr. 58 als besonders wetvoll an.

Lange dachte man, beim Müller-Thurgau handele sich um eine Kreuzung von Riesling und Silvaner, daher der Name Rivaner.

Genanalytische Untersuchungen haben aber belegt, dass nicht der Silvaner, sondern die Rebsorte Gutedel Kreuzungspartner

des Riesling gewesen ist. Im Jahre 1918 kam der Müller-Thurgau nach Deutschland zurück. 

Synonyme:

Rivaner, Müller-Thurgau, Riesling-Sylvaner, Rizlingzilvani 

 


 

Kanzler-Rebsorte

 

KANZLER WEINE IM WEINGUT MEES

 

Die Kanzlerrebe ist eine eher seltene Weißweinsorte, die nur in Deutschland, vor allem an der Nahe angebaut wird 

Mein Urgroßvater Heinrich Mees führte die Rebsorte im Weingut ein und die liebliche Kanzler Spätlese war fortan eine feste Bank in der Kollektion.

Bei der Recherche um die Rebsorte „Kanzler“ begegnete uns die Entstehungsgeschichte und wir fanden die Idee Georg Scheu´s so faszinierend, dass wir sie in die Praxis umsetzten und mit allen uns heute zur Verfügung stehenden Mitteln das Maximale an Qualität zu erreichen anstrebten.

Die von uns produzierten Weine sind grundsätzlich sehr hochwertig und aromatisch und haben ein hohes Alterungspotential. 

 

WEISSWEINE DER REBSORTE KANZLER

 

Herkunft:

Die Rebsorte Kanzler wurde von Georg Scheu 1927 an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey aus einer Kreuzung von Müller-Thurgau und Silvaner gezüchtet. 

Er wollte eine Rebe züchten, die sehr hochwertige Weine hervorbringt. Sie sollte die jeweilige Eigenschaft der ersten drei Bundeskanzler besitzen:

Raffiniert wie Konrad Adenauer, füllig wie Ludwig Erhard und elegant wie Kurt Georg Kiesinger.

Die Kanzlerrebe stellt, wie der Riesling, sehr hohe Ansprüche an Klima und Boden und ist sehr pilz- und frostempfindlich. 

Im Jahr 2007 gab es laut Rebstatistik nur noch eine bestockte Fläche von 34 Hektar in Deutschland, im Jahr 2001 noch eine Fläche von 49 Hektar.

Synonyme:

Az 3983

 


 

Muskat-Ottonel-Rebsorte

 

MUSKAT-OTTONEL IM WEINGUT MEES

 

Diese für die Nahe nicht gebietstypische Rebsorte führte der Großvater von Roland Mees, Heinrich Mees, 

der letzte Bürgermeister von Bosenheim vor der Eingemeindung durch die Stadt Bad Kreuznach im Jahre 1969, in seiner Jugend im Weingut ein. 

Ein kleiner Rebbestand ist heute noch erhalten und wir erhalten durch mehrfache Ertragsreduktion, Entblätterung der Traubenzone und eine lange Reifezeit hochwertige Trauben für diese Weißwein-Rarität.

 

WEISSWEINE DER REBSORTE MUSKAT-OTTONEL

 

Die Weine des Muskat-Ottonel sind von grünlich-gelber Farbe und haben ein intensives, feines und würziges Muskatbukett

und können in hohen Prädikatsstufen ausgeprägte, sehr feine Citrusaromen entwickeln. 

Herkunft: 

Muskat-Ottonel ist eine aus Frankreich stammende Weißweinsorte. 

Jean-Pierre Vibert aus Angers selektierte die Sorte im Jahr 1839 aus einem gefundenen Sämling.

Sie wurde ab dem Jahr 1852 vom ebenfalls in Angers ansässigen Jean Moreau-Robert verbreitet.

Die Kreuzungspartner sind Gutedel und Muscat d'Eisenstadt.

Muskat-Ottonel ist auch im Elsass als Muscat d'Alsace von Bedeutung. 

Die Sorte wird heute auch in Bulgarien, Rumänien und Ungarn, in Luxemburg, in Moldawien, in der Ukraine,

in Südafrika und in Kanada sowie in Deutschland (Klingenberg/Franken) angebaut. 

Synonyme: 

Chasselas Saint-Fiacre, Mirisavka, Mirislavka, Misket Ottonel, Mozzonel, Muscadel Ottonel, Muscat de Craciunel Tîrnave, Muscat Ottone,

Muscat-Ottonel (Rumänien), Muscat Ottonel weiß, Muskat Ottonel, Muskotály (Ungarn), Мускат Отонел (Bulgarien), Ottonel,

Ottonel Frontignan, Ottonel muskotály, Ottonel Muskotály und Tamîiosa Ottonel.

 


 

Spaetburgunder-Rebsorte

 

BLAUER SPÄTBURGUNDER IM WEINGUT MEES 

 

Die hochwertigen Trauben für unsere Spätburgunder Rotweine und Roséweine wachsen auf wärmespeichernden tiefgründigen Terrassenkies- und Lehmböden

im KREUZNACHER ROSENBERG und auf Tonmergel- und Muschelkalkböden im KREUZNACHER PARADIES.

Mehrfache Ertragsreduktion und eine gute Belüftung des Traubenbereichs durch Entblätterung sorgen für gesunde, ausgereifte Trauben in der Weinlese.

Direkt ausgepresst liefern die entrappten Beeren fruchtige Rosés mit einer eleganten Säurestruktur und sorgfältig maischevergoren kräftige Rotweine,

die wir ca. 12 Monate in Eichenholzfässer legen, wo sie durch den oxidativen Ausbau harmonisch und rund werden.

 

ROTWEINE DER REBSORTE (BLAUER) SPÄTBURGUNDER

 

Die sensible Weinrebe Spätburgunder gilt als die wertvollste Rotweinrebe des gemäßigten Klimas,

ihre Weine entwickeln sich in kühlem Klima besonders gut, deshalb gilt der Spätburgunder in Deutschland zu den vornehmsten Sorten,

ist sie denn auch ein wichtiger Bestandteil des Champagners.

Sie reagiert zudem sehr sensibel auf Bedingungen des Terroir;

unter entsprechend günstigen Umständen entstehen aus ihr wirklich große Weine mit langer Lagerfähigkeit. 

Hell gekeltert ist der Spätburgunder auch ein hochwertiger Lieferant für Weißherbste (Rosé) und auch für Winzersekte.

Typische Aromen: Walderdbeere, Himbeere, Brombeere, Süßkirsche, Rauch, Leder 

Im Anbau bedarf der Spätburgunder wegen seiner Anfälligkeit für manche Krankheiten besonderer Sorgfalt und Pflege. 

Die Trauben des Spätburgunders sollten am Besten langsam und lange reifen, die Ertäge sind relativ niedrig, ca.50 hl pro Hektar. 

Herkunft:

Der Spätburgunder ist die älteste Rotweinsorte wurde wahrscheinlich von den Römern aus einer Wildrebe gezüchtet; 

das Herkunftsland ist aber bekanntermaßen das Burgund. 

Synonyme:

Blauer Spätburgunder, Blauburgunder, Pinot nero (Italien), Klevner (Schweiz), Burgundac (Bulgarien) 

 


 

Dornfelder-Rebsorte

 

DORNFELDER IM WEINGUT MEES

 

Beste Qualität ist unser Ziel bei Produktion und Ausbau unserer hochwertigen Dornfelder Rotweine.

Sie wachsen in 30 Jahre alten Rebanlagen auf tiefgründigen Terrassenkiesböden im KREUZNACHER ROSENBERG.

Nur bestes ausgereiftes Lesegutwird entrappt und sorgfältig auf der Maische vergoren. Nach der Gärung wird der Rotwein abgepresst

und ca.12 Monate in große Eichenholzfässer gelegt, wo er durch den Kontakt mit Sauerstoff über die Fassoberfläche (= oxidativer Ausbau) harmonisch reift.

 

ROTWEINE DER REBSORTE DORNFELDER

 

Die Dornfelder-Weine haben eine schwarzrote Farbausprägung und sind zart-fruchtig bis würzig-markant mit moderater Säure.

Durch konsequente Ertragsbeschränkung sind auch höhere Weinqualitäten erzielbar. 

Die Weine aus Dornfelder gewinnen durch den Ausbau im Eichenholzfaß. 

Herkunft: 

Die Dornfelderrebe ist zweifellos die erfolgreichste deutsche Rotweinneuzüchtung,

eine Kreuzung aus mehreren in Deutschland angebauten relevanten Rebsorten. 

Die Sorte wurde ursprünglich als Deckwein angebaut. Sie sollte als Verschnittpartner Rotweincuvees mehr Farbe verleihen. 

 


 

Dunkelfelder-Rebsorte

 

DUNKELFELDER IM WEINGUT MEES 

 

Einst zur Farbgebung gepflanzt, ist der Dunkelfelder in unserem Weingut schon seit vielen Jahren ein eigenständiger,

interessanter und hochwertiger Rotwein und ein bekanntes Aushängeschild.

Die kleinen, olivenähnlichen Beeren sind sehr markig und die quantitativen Erträge sehr gering.

Dennoch lohnt sich die aufwändige Produktion der stoffigen Rotweine, denn die Qualität ist immer wieder überzeugend. 

Dunkelfelder reift auf wärmespeichernden Terrassenkiesböden im KREUZNACHER ROSENBERG. Die Menge wird schon beim Rebschnitt festgelegt

und die Trauben entwickeln sich unter aufwändiger Laubarbeit und sorgfältiger Entblätterung der Traubenzone. Sehr spät gelesen, werden die kerngesunden Trauben entrappt

und sorgfältig ca. 10 Tage auf der Maische vergoren. Der sehr tanninreiche junge Rotwein wird schonend abgepresst und reift dann mindestens 12 Monate im großen Eichenholzfass. 

 

ROTWEINE DER REBSORTE DUNKELFELDER 

 

Eigenständige Weine der Rebsorte Dunkelfelder gewinnen in den letzten Jahren zunehmend wegen ihrer stoffigen, nachhaltigen Qualitäten an Bedeutung. 

Herkunft: 

Dunkelfelder ist eine rote Rebsorte. Es handelt sich um eine Kreuzung zwischen Madeleine Angevine und Färbertraube.

Den Namen Dunkelfelder erhielt sie in der Forschungsanstalt Geisenheim in Anspielung auf die dunkle Farbe des Saftes. 

Seit 1980 besteht für den Dunkelfelder der Sortenschutz.

Die Sorte wird häufig zur Farbunterstützung in Cuvées eingesetzt.

 


 

Portugieser-Rebsorte

 

PORTUGIESER IM WEINGUT MEES 

 

Gab es doch vor Jahrzehnten wegen des zu kalten Klimas nur wenige deutsche Rotweine, so gehörte der Portugieser 

von Anfang der 70er Jahre an im Weingut Mees dazu.

Der liebliche, leichte Portugieser Rotwein ist seit jeher ein fester Bestandteil der Kollektion.

Heutzutage ernten wir durch moderne Qualitätsmassnahmen, wie Ertragsreduktion und Gesunderhaltung der Trauben mittels Entlaubung

hochwertige, frische und fruchtige Roséweine und feine Rotweine, die wir auf der Maische vergären und im großen Eichenholzfass ausbauen.

 

ROTWEINE DER REBSORTE BLAUER PORTUGIESER

 

Aus der Rebsorte Blauer Portugieser wird ein meist rubinroter Wein gekeltert, der sich durch eine frische Säure und leichten Körper auszeichnet.

Häufig wird er auch als Rosé (Weißherbst) ausgebaut. Der Wein gilt als angenehm, süffig, frisch und vollmundig ohne allzuviel Tannin.

Typische Aromen: Johannisbeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Sauerkirsche, mitunter sogar ein Pfefferton.

Der Blaue Portugieser ist ein vielseitiger, unkomplizierter Essensbegleiter und insbesondere als Roséwein ein hervorragender Sommerwein. 

Herkunft: 

Der Sage nach gelangte die Portugiesertraube 1772 von der portugiesischen Stadt Porto in das österreichische Bad Vöslau.

Johann von Fries soll als Erster auf seinem Gut in Bad Vöslau den Blauen Portugieser weinbergmäßig angepflanzt haben.

Von dort verbreitete sich die Traube nach Deutschland, vor allem in die Anbaugebiete Rheinhessen und Pfalz.

An der Verbreitung des Blauen Portugieser innerhalb Deutschlands ab 1840 war Johann Philipp Bronner maßgeblich beteiligt.

Interessanterweise ist die Traube in Portugal völlig unbekannt, stattdessen aber im ganzen Donauraum verbreit.

Deshalb nimmt man heute an, dass sie aus diesem Bereich, vermutlich Österreich stammt. 

Durch DNA-Abgleich konnte 2016 eindeutig abgeklärt werden, dass die weibliche Rebsorte Blaue Zimmettraube der zweite,

bisher noch unbekannte Elternteil der Rebsorte Blauer Portugieser ist. Der bisher bekannte Elternteil ist Grüner Silvaner.

Ein Großelternteil ist der Blaue Gänsfüßer, wie molekularbiologische Untersuchungen ebenfalls ergaben.

Mit der Aufklärung der Abstammung wurde auch nach dem Ursprungsgebiet geforscht:

Im 19. Jahrhundert läßt sich u. a. die Blaue Zimmettraube zusammen mit Grüner Silvaner  in der Untersteiermark nachweisen.

In Österreich (Vöslauer Umgebung bis Baden) fehlt indes der Nachweis für die Blaue Zimmettraube, allerdings wurden hier auch bis 1800 kaum Rotweine angebaut.

Intensiver Recherche nach ist heute davon auszugehen, dass der Ursprung des Blauen Portugieser in der ehemaligen "Untersteiermark" im heutigen Nordost-Slowenien liegt.

Synonyme: 

Autrichien, Azul, Badener, Badner, Blauer Oporto, Blaue Feslanertraube, Blaue Feslauertraube, Bonnette, Bourgounder, Brina, Cerna Kraljevina,

Cerne Rane, Cerny Sryk, Crna Kraljevina, Feslauer, Feslauertraube, Früher blauer Portugieser, Früher Voeslauer, Frulv Portugieser, Garidelia monopyrena,

Garidelia praecox, Imbrina, Kék Oporto (Ungarn), Kék Portugiezi, Kékoporto, Kraljevina, Kraljevina crvena, Kraljvina, Maviona rana, Mavrona rana, Mavrovna rana,

Mavrvona rana, Modra Kraljevina, Modrý Portugal (Tschechien), Modra Portugalka (Slowenien), Mor Portugieser, Moravna Oporto, Oporto (Rumänien), Oporto Vaeslauer,

Oportorebe, Plant de Porto, Portgieser, Portjuge, Portoghese, Portohese nero, Portougalka, Portougalsky siny, Portugais bleu (in Frankreich), Portugais de Bingen,

Portugalika, Portugaljka (Kroatien), Portugiz, Portugizac, Portugizac Crni, Portugieser, Portugiezi, Português azul (in Portugal), Raisin des roses, Rana modra,

Rana modra kraljevina, Ranina, Skorak, Skore cerne, Veslaver, Vöslauer, Voslaner und Weslau